Palmöl steckt in mehr Produkten, als die meisten denken. Nicht nur in Schokolade und Fertiggerichten, sondern auch in vielen Milchalternativen. Es macht Produkte cremiger, ist hitzestabil und vor allem günstiger als viele Alternativen. Für Hersteller ist Palmöl also eine unkomplizierte Zutat.
Wir verwenden es trotzdem nicht in unseren Produkten, denn es gibt bei der Verwendung von Palmöl ein essenzielles Problem.
Es scheitert nicht an dem Inhaltsstoff selbst, sondern an dem Anbau des Produkts. Ölpalmen wachsen in tropischen Regionen, also genau dort, wo auch Regenwald wächst. Um Platz für Plantagen zu schaffen, muss Regenwald gerodet werden, wodurch Artenvielfalt, CO₂-Speicher, lokale Ökosysteme und alles Weitere, was der Regenwald leistet, schlagartig wegfallen. Diesen Kompromiss wollten wir nicht eingehen.
Unsere Lösung war eine andere: Die natürliche Cremigkeit des Hafers, kombiniert mit Gellan. Gellan ist ein pflanzliches Stabilisierungsmittel, das durch Fermentation gewonnen wird. Ganz ohne tierische Inhaltsstoffe und ohne Palmöl. Es ist in der Rezeptur aufwendiger und in der Produktion teurer als der konventionelle Weg, aber es ist eine Entscheidung, hinter der wir stehen können.
Warum wir darüber reden? Nicht um uns zu loben, sondern weil wir finden, dass das Thema mehr Transparenz verdient. Wer pflanzliche Produkte kauft, tut das oft aus einem bestimmten Grund, für sich oder für die Umwelt. Dann sollte klar sein, was wirklich drin ist und welche Entscheidungen dahinterstecken.
Mølk enthält kein Palmöl, kein Soja, kein Schnickschnack – einfach zero bullshit. Stattdessen Hafer aus europäischer Landwirtschaft, hergestellt in einem Werk in Dänemark, das auf pflanzliche Produkte spezialisiert ist. Das ist unser Standard. Nicht nur als Versprechen auf der Verpackung, sondern als Entscheidung, die wir von Anfang an getroffen haben.